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KI in der Schule: Elke Büdenbender im Dialog mit Jugendlichen

Deutschlands First Lady zu Gast bei business@school in München: Wie KI das Lernen verändert und warum eigene Urteilskraft wichtig bleibt.

Bei business@school in München tauscht sich Elke Büdenbender mit Jugendlichen über den Einsatz von KI beim Lernen und die Bedeutung eigener Urteilskraft aus. Foto: business@school A BCG Initiative

Wie verändert Künstliche Intelligenz das Lernen? Was ist eigene Leistung, wenn KI mitarbeitet? Und welche Kompetenzen brauchen junge Menschen, um in einer zunehmend von KI geprägten Welt selbstständig und verantwortungsvoll zu entscheiden?

Über diese Fragen tauschte sich Elke Büdenbender am Donnerstag im Münchner BCG-Büro mit aktuellen und ehemaligen Teilnehmenden von business@school und der b@s videochallenge sowie mit Lehrkräften, Coaches und Expertinnen und Experten aus. Die Juristin und Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist seit 2020 Schirmherrin der business@school videochallenge. „Künstliche Intelligenz gehört in die Schule, weil sie auch aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Entscheidend ist aber, dass junge Menschen lernen, sie strukturiert und zielgerichtet einzusetzen und dabei selbst das Denken und die Verantwortung übernehmen. KI kann uns unterstützen, aber die Entscheidungen müssen am Ende bei uns Menschen bleiben“, sagte Elke Büdenbender.

Wo KI unterstützt und eigenes Denken gefragt bleibt

Im Mittelpunkt des Dialogs stand die Perspektive junger Menschen. Sie berichteten, wo ihnen KI bereits heute in Schule, Studium, Beruf oder bei der Entwicklung eigener Gründungsideen begegnet. Dabei ging es auch um die Frage, wann KI das Lernen sinnvoll unterstützt, wo die Gefahr besteht, eigenes Denken zu ersetzen und eine kritische Prüfung der Ergebnisse gefragt bleibt. Auch bei business@school und der business@school videochallenge ist der reflektierte Umgang mit der KI längst Realität. Entscheidend ist dabei nicht, ob KI eingesetzt wird, sondern wie: Die Nutzung wird transparent dargestellt, die Ergebnisse werden kritisch geprüft, und die persönliche Perspektive der Jugendlichen ist klar erkennbar.

Wie KI schon heute und zukünftig Arbeitsprozesse und Entscheidungen in Unternehmen verändert, zeigte Dr. Andrej Levin, Head of BCG X in Central Europe. Zugleich bestärkte er die jungen Menschen darin, die neuen Chancen aktiv zu ergreifen. „Jetzt kommt es darauf an, eine Generation auszubilden, die Künstliche Intelligenz nicht nur bedienen kann, sondern sie als kreative Kraft nutzt. Gerade beim Lernen eröffnet KI enorme Möglichkeiten – von Schulen und Universitäten bis hin zu Unternehmen. Richtig eingesetzt kann sie hyperpersonalisierte Lernprozesse bieten und diese viel stärker auf die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse jedes Einzelnen zuschneiden“, sagte Levin.

Anschließend diskutierten Elke Büdenbender und die Jugendlichen gemeinsam mit Lehrkräften, Schulleitungen und Bildungsakteuren darüber, was die Entwicklung von KI für Schulen bedeutet: Wie verändert sich das Verständnis von Leistung? Welche Fähigkeiten müssen Schülerinnen und Schüler auch ohne KI beherrschen? Und welche Voraussetzungen brauchen Schulen, damit KI fair und verantwortungsvoll eingesetzt werden kann? „Der Einsatz von KI im Unterricht ist sinnvoll und bietet große Chancen. Gleichzeitig braucht es Zeit und Expertise, um Anwendungen zu entwickeln, die Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler wirklich unterstützen. Damit das gelingt, brauchen Schulen weiterhin verlässliche Strukturen und Unterstützung“, sagte Angelika Wildgans-Lang, Lehrerin und Referatsleiterin Digitalisierung im Bayerischen Philologenverband.

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